USB 3.1 & USB-C

Die ersten Geräte mit USB 3.1 Unterstützung tauchen auf dem Markt auf. Dazu wurde ein neuer Stecker-Typ entwickelt. Diese Kombination bringt wesentliche Verbesserungen für diese Peripherie.

Was ist neu bei USB 3.1 und wie gut ist es?

Es gibt drei wesentliche Neuerungen für den fast 20 Jahre alten Universal Serial Bus.

Zum ersten wurde die Übertragungsrate auf 10 Gbit/s erhöht bzw. verdoppelt, das neue Design vom USB-C Stecker ermöglicht eine Stromversorgung bis zu 100 Watt und bringt einen verdrehsicheren Stecker.

Eine wichtige Neuerung ist ganz klar der Leistungsdurchsatz: Mit bis zu 100 Watt Leistung sollte es möglich sein, auch leistungshungrige Notebook-Akkus schnell aufzuladen ohne spezifisches Netzteil – jedenfalls in der Theorie. Auch ist es denkbar, dass USB bald die Stromversorgung und Bildübertragung von Monitoren übernimmt. Dieser Anschluss sollte sich für alle Sorten von Verbindungen eignen.

USB_3_Type_C_Plug_and_Receptable

Der neue Universalstecker USB Typ C ist verdrehsicher, er kann auf zwei Arten eingesteckt werden. Darauf hat sicher fast jeder USB Anwender gewartet. Leider gibt es bisher kaum Geräte welche auch den SuperSpeedPlus unterstützen. Bekannte Geräte mit dem USB-C Stecker sind das 12“ MacBook und das neue Chromebook Pixel von Google sowie das Tablet N1 von Nokia, doch die beiden letzten sind in Europa noch nicht erhältlich. Das MacBook ist daher noch ein einsamer Vorreiter.

USB 3.1 scheint noch in den Kinderschuhen zu stecken, das zeigt dass aktuell noch kein Hersteller erfolgreich für Power-Delivery Zertifiziert wurde. Ebenfalls wird erst ein Chip hergestellt der den Bus vollständig beanspruchen kann.